imm cologne – Die internationale Einrichtungsmesse 2014

Die imm cologne ist eine der weltweit größten und führenden Fachmessen für Möbel- und Innenausstattungen seit 1949. Die Messe findet jedes Jahr in Köln zumeist Anfang des Jahres in den Hallen der Koelnmesse statt und lockt mit über 1.400-1.500 internationalen Austellern um die 100.000 Besucher und Möbelbegeisterte aus aller Welt in die Kölner Messehallen. Finden lässt sich, was in die Wohnung passt. So präsentieren die Austeller Wohn- und Innenausstattungen, Wand- und Bodenbelege, Bäder, Leuchten sowie Schlafsysteme und Matratzen.

Aufgrund des üblichen Starttermins am Anfang des Jahres werden auf der imm cologne oft richtungsweisende Möbeltrends und Designs vorgestellt. Einige der diesjährigen Möbel-Highlights kann man in den Sleep – Hallen 9 und 5.2 finden. Hier werden aktuelle Themen wie Junges Wohnen, SB-Möbel und Schlafzimmereinrichtungen präsentiert. Besonders die Aussteller von Boxspringbetten dürften bei der diesjährigen imm cologne viele begeisterte Freunde des amerikanischen Bettensystems erwarten können.

Seit einigen Jahren haben die amerikanischen Boxspringbetten  den Bettenmarkt in den Benelux-Staaten für sich gewinnen können und werden vermutlich 2014 auch den deutschen Markt erobern. Zwar waren gemäß Boxspringbetten Test Stiftung Warentest die Qualität der getesteten Betten nicht überzeugend genug, dennoch, die meisten Boxspringbetten Hersteller auf der imm cologne sind sich einig, dass der Vormarsch der Boxspring Bettenwelt nicht aufzuhalten ist. Wir dürfen gespannt sein.

Mit Raumplus zu individuellen Wohnkonzepten

Begehbare Wandschränke, individuelle Raumteiler oder ganz neue Wohnkonzepte. Möbel nach Maß und Raumkonzepte nach Wunsch lassen sich mit dem Raumplus-Konzept verwirklichen. Raumplus-Gleittürsystem sind bestens dafür geeignet, um begehbare Kleiderschränke zu erbauen. Wandhoch können die Elemente aus Glas, Holz oder Alu sein. Diese werden in ein decken- und bodenwandiges Schienensystem eingesetzt. Die Montage geht leicht von der Hand. Die Oberflächen können mit individuellen Drucken versehen werden oder frei farblich gestaltet sein.

Auch für Dachschrägen gibt es tolle Konzepte. Die Türen werden an den Neigungswinkel des Daches angepasst und können dann über Schienen in das Rauminnere gefahren werden. Über ein intelligentes Schienensystem verschieben sich die Türen so, dass die dahinterliegenden Regale ganz leicht zu erreichen sind.

Ecklösungen sind natürlich auch möglich. Über alle Ecken hinweg kann ein Regalsystem installiert werden, dass mit Gleittüren verschlossen werden kann. So bleiben private Dinge verborgen und die Räume strahlen eine angenehme Atmosphäre aus.

Einbauschränke sind von den Einrichtungsexperten von Raumplus ebenso leicht zu realisieren. Durch die Kombination von Innensystem und Gleittür lassen sich passgenaue Schränke realisieren.

Die Gleittüren können auch mit Trennwänden kombiniert werden und fungieren so als klassische Raumteiler. So können aus einem großen Raum zwei kleinere geschaffen werden. Ebenso schnell ist die Trennung wieder aufgehoben.

Einen Eindruck über die Produktwelt von Raumplus können Sie sich auf der Homepage verschaffen oder beim stationären Raumplus-Partner.

Eklat um Betriebsratswahl bei POCO

POCO wirbt damit viel Wohnqualität zum kleinen Preis zu bieten und tolle Designs aus Holz und Stahl zu liefern. Eine Wohnwand mit Glasvitrine, Sideboard und TV-Board in den modernsten Furnier-Nachbildungen ist bei POCO beispielsweise schon für 180 Euro erhältlich.

Wer da vermutet, dass diese günstigen Preise nur mit schärfster Kalkulation zu halten sind, dürfte nicht ganz falsch liegen. Vor allem beim Personal werden da auch ganz gern einmal Abstriche gemacht. Nachdem sich ein Mitarbeiter Anfang des Jahres bei Verdi Informationen zu Fragen des Arbeitsrechtes einholte, werden immer mehr Details der teilweise widrigen Arbeitsbedingungen öffentlich. Minusgrade im winterlichen Lager, willkürliche Urlaubstagevergabe, nicht gut geschriebene Überstunden und zuletzt Behinderung bei der Bildung eines Betriebsrates.

Als Hilkmet E. und seine Mitstreiter die Zettel zur Bildung eines Wahlausschusses in einer baden-württembergischen Filiale aufhängten, seien diese von den Wänden gerissen worden. Auch der Wahlaufruf habe nicht lange am Info-Board gehangen. Einzelgespräche zwischen der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern haben die Vertrauensbasis im Betrieb nicht gerade verbessert. Möglicherweise wurde sogar Druck ausgeübt, für einen Kandidaten bei der Wahl zu stimmen, welcher der Geschäftsleitung genehmer gewesen sei. Wenige Tage vor der Abstimmung ist dann Hilkmet E., der Initiator der Betriebsratswahl entlassen worden.

Die Wahl wurde dann trotzdem abgehalten. Diesmal zeigte sich die Geschäftsleitung der arbeitnehmerrechtlichen Mitbestimmung offen gegenüber und zahlte sogar das Taxi für einen Mitarbeiter, damit dieser seine “im Betriebsverfassungsgesetz vorgesehene Wahlmöglichkeit” wahrnehmen könne, so ein Sprecher des Unternehmens. Ein Schelm wer Böses dabei denkt. Die Wahl ging mit sieben zu acht Stimmen für Hilkmet E. aus. Gut möglich, dass Hilkmet E. zwar nicht mehr bei POCO tätig ist, aber als Betriebsrat  Zugangsrechte zu POCO besitzt. Die Betriebsratswahl wurde von der GEschäftsleitung im Übrigen schon angefechtet. Zwei Mitarbeiter konnten Ihr Briefwahlrecht nicht anwenden.

 

Natuzzi wird wohl Stellen streichen

Zur imm cologne hatte Natuzzi sich noch mit neuen Möbelkollektionen präsentiert und den Umbau in den Führungsebenen vorangetrieben. Doch im Hochsommer geht dem italienischen Wohnspezialisten die Puste aus.

Laut italienischen Presseberichten befindet sich das Unternehmen in einer ernsten finanziellen Schieflage. Schon 2012 hatte man das Geschäftsjahr mit einem Minus von 26 Millionen Euro abgeschlossen. Im ersten Quartal 2013 lesen sich die Ergebnisse nicht wirklich besser. 6 Millionen Euro Verlust soll das Unternehmen eingefahren haben.

Erste Pressemeldungen spekulieren über einen Abbau von 1.900 Stellen in den italienischen Werken. Momentan beschäftigt das Unternehmen 3.200 Personen in Italien, weitere 1.200 Mitarbeiter werden von der Lohnausgleichskasse getragen. Diese Institution ermöglicht eine kurzfristige Freistellung von Mitarbeitern. Schon 2008 und 2009 hatte das Unternehmen auf dieses Mittel der Kostensenkung zurückgegriffen. Doch diesmal scheinen die Stellen endgültig verloren zu sein.

Des Weiteren sind Pläne bekannt geworden, dass Natuzzi die Produktion ins Ausland verlagern wolle. Eine Stärkung der Standorte in Brasilien, China und Rumänien scheint möglich. Die sechs verbliebenen Werke in Italien müssen um ihre Zukunft fürchten.

Jüngst demonstrierten über 500 Mitarbeiter vor der Konzernzentrale in Santeramo. Auch an anderen Standorten wurde gestreikt. Besser scheint es da dem italienischen Kleinserienhersteller Pedrali zu gehen.

Zurbrüggen geht nach China

Das westfälische Möbelhaus Zurbrüggen hat sein kaufmännisches Know-How nach China verkauft. Der chinesische Investor Wang Yong plant in der Provinz Hunan ein Möbelhaus zu eröffnen. In der Stadt Changsha mit ihren 7,5 Millionen Einwohnern soll ein 6500qm großes Möbelhaus entstehen, dass als Franchise-Unternehmen Zurbrüggens geführt wird.

Das Angebot soll anfangs das klassische Möbelsortiment von Küche, Wohnen und Schlafen umfassen. Wie Christian Zurbrüggen mitteilte, sehe das westfälische Unternehmen darin kein Risiko. Mit dem Investor arbeite man schon seit über zehn Jahren im Möbelimport zusammen.

Neben den fünf Einrichtungshäusern in Bielefeld, Unna, Delmenhorst, Herne und Oelde erzielte das Unternehmen im letzten Jahr bei geschätzten 325 Millionen Euro. Mit dem Kooperationspartner in China will man in neue Dimensionen vorstoßen.

Ausblick auf die Kind + Jugend 2013

Die Kind + Jugend 2013 wird auch dieses Jahr wieder Trends und Innovationen im Einrichtungsbereich präsentieren können. Die Internationale Leitmesse der Baby- und Kleinkindausstattungen findet vom 19. – 22.9.2013 statt.

Leitthema wird Sicherheit, Natürlichkeit und Mobilität sein. Dabei werden über 930 Aussteller aus 46 Ländern vor Ort sein, um ihre Produkte vorstellen zu können. In den letzten Jahren war verstärkt der Trend zu beobachten, dass Qualitätsbewusstsein und Design bei den Käufern mehr an Bedeutung gewonnen hat. Diese Maßgabe wird verstärkt von den Unternehmen umgesetzt und spiegelt sich in den Produkten wider. Faktoren wie Langlebigkeit und Multifunktionalität nehmen bei den Möbeln im Baby-, Kinder- und Jugendbereich immer mehr Raum ein. Massivholzmöbel und Produkte aus MDF werden verstärkt nachgefragt. Auch Edelhölzer ziehen in diese Möbelsparte ein. Wichtige für die Hersteller ist der Wunsch der Kunden nach der Variabilität der Möbel. Diese sollen auch über mehrere Jahre im Kinderzimmer genutzt werden können. Wichtig ist es dafür, dass die Möbel mitwachsen, die Innenräume verändert.oder durch wenige Handgriffe umgebaut werden können

Bei den Oberflächen zeichnet sich ein Trend zu neutralen Gestaltungen hin ab. Erdige, zurückhaltende Töne, wie weiß, taupe oder grau sind allerorten präsent. Dies gilt auch für  die Gestaltung der dazugehörigen Textilien, wobei hier auch immer wieder knallige Farben für Akzente sorgen.

Massivholzmöbel – langlebig und exklusiv

Die Möbelbranche ist mittlerweile so vielfältig geworden, dass die Auswahl zuweilen sehr schwer fallen kann. Wie gut ist es da, wenn man sich im Fachhandel von Beratungsexperten eine Vorauswahl an Möbeln zeigen lassen kann. Von Kunststoff über Chrom und Glas können sich Kunden aus den unterschiedlichsten Materialien bedienen; allerdings gehört Holz beim Großteil der Kunden zu den liebsten Einrichtungsmaterialien.

Massivholzmöbel werden allein schon wegen ihrer natürlichen Ausstrahlung geschätzt. Die Anfassqualität kann dabei schon gewaltig changieren, weshalb es allen Kaufinteressenten zu empfehlen ist die Möbel vor Geschäftsabschluss eingehend zu beurteilen. Denn nicht alles was als Massivholzmöbel verkauft wird, hat die Bezeichnung auch verdient. Bei Din-genormten Massivholzmöbeln müssen bis auf die Rückwand und die Schubladenböden alle Bauteile aus nichtfurnierten Holzelementen einer Holzart bestehen. Auch Möbel, die aus furnierten Span- oder Holzfaserplatten bzw. Holzleimplatten hergestellt sind, werben mit dem Siegel “Echtholz”. Allerdings ist das eine versuchte Kundentäuschung, denn diese Bezeichnung ist nicht mit dem Siegel “Massivholz” zu gleichzusetzen. Die “Initiative Pro Massivholz” setzt sich seit Jahren für die Belange der Massivholzproduzenten ein.

Zu den unwidersprochenen Vorteilen von Holzprodukten gehört die Natürlichkeit des Materials. Holz atmet, nimmt Luftfeuchtigkeit auf und gibt sie gegebenenfalls auch wieder ab, was dem Raumklima zugute kommt. Auch sind die Möbel nicht elektrostatisch belastet. Allerdings und das macht den Reiz von Massivholzmöbeln aus, altern diese mit der Zeit.

Sonneneinstrahlung bzw. UV-Licht verändert das Aussehen des Holzes. Die Farbe kann nachdunkeln. Schützt man seine Möbel vor zuviel direkter Sonneneinstrahlung bleibt der Farbton lange erhalten. Mit speziellen Pflegemitteln kann der ursprüngliche Farbton unterstützt werden. Doch macht gerade das sich verändernde Farbspiel des Holzes das Möbel für viele Kunden sehr attraktiv.

Damit Sie lange Freude an den Möbeln haben, sollten einige Pflegetipps beachtet werden. Handelsübliche Scheuer- und Reinigungsmittel sollten nicht verwendet werden, weil diese oftmals Chemikalien enthalten, welche die Oberfläche des Holzes beschädigen können. Ein trockenes Staubtuch reicht völlig für die alltägliche Pflege aus. Feuchtigkeitsrückstände sollten sofort entfernt werden. Auf Holzpflegemittel, die nicht vom Hersteller empfohlen werden, sollten Si verzichten.

Roller bleibt Sponsor von Schalke 04

Wie “Der Westen” bestätigte, wird der bestehende Sponsoring-Vertrag von Roller und dem Fussballklub Schalke 04 wurde bis zum 30. Juni 2016 verlängert. Damit wird eine lange und erfolgreiche Partnerschaft, die seit der Saison 2005/06 besteht, fortgesetzt. Doch nicht nur die räumliche Nähe der beiden Geschäftspartner hat den Ausschlag für das Sponsoring gegeben. Erfolg, Beständigkeit und Nähe zu den Menschen sind Werte, die von Roller als auch Schalke 04 verkörpert werden, so Manfred Feulner, Sprecher der Roller Geschäftsführung. Das Engagement des Möbel-Händlers äußert sich in Werbeauftritten auf der LED-Werbebande sowie in der Anzeigen- und Spot-Schaltung.

Drescher meldet Insolvenz an

Das Handelsunternehmen für Wohnaccessoires und Lifestyle-Produkte meldete überraschend beim Amtsgericht Schweinfurt Insolvenz an. Noch Anfang des Jahres habe man nach innerbetrieblichen Umstrukturierungen das Vertriebssystem neu aufgestellt. Des Weiteren wurde Kroemer mit allen Marken-, Produkt- und Designrechten übernommen. Auch ein Neustart im Textilsegment wurde beschlossen. Und noch Anfang des Monats haben man in Hamburg einen neuen Show-Room eröffnet.

Der zuständige Insolvenzverwalter Bernd Depping aus Essen erläuterte, dass mit der Geschäftsführung eine enge Zusammenarbeit vereinbart sei, um die aktuelle wirtschaftliche Lage Dreschers zu analysieren. Der alltägliche Geschäftsbetrieb des Unternehmens werde dabei geräuschlos aufrecht erhalten. Bis Juli seien die Löhne und Gehälter der 85 Mitarbeiter  sicher. Erste Gespräche mit Lieferanten und Kunden verliefen sehr erfolgsversprechend und lassen die Hoffnung keimen, dass eine Neuausrichtung des Unternehmens mit den Mitteln des Insolvenzrechtes gelingen werde. Im vergangen Jahr erwirtschaftete Drescher einen Umsatz von 8,8 Millionen Euro.

Moskau startet mit neuer Möbelmesse

Nicht erst seit Russland zur Welthandelsorganisation gehört, ist der russische Markt für viele Branchen zum Wachstumsgaranten geworden. Auch für die Möbelbranche wir es zunehmend wichtiger vor Ort zu sein und den russischen Kunden von den eigenen Produkten zu überzeugen. Eine wichtige Stütze dieses Vorhabens ist die „Rooms Moscow“.

Die Betreiber der Koelnmesse haben es mit ihren Kompetenzen geschafft, internationale Vertreter der Branche nach Moskau zu locken. Das Crocus Expo Center ist in diesem Jahr zum ersten Mal Gastgeber einer Möbelmesse. Der Anteil der ausländischen Aussteller liegt derzeit bei zehn Prozent, was in den nächsten Jahren deutlich ausgebaut werden dürfte. Darin sieht der Geschäftsführer der Koelnmesse auch das größte Entwicklungspotential. Eine ausgewogene Mischung zwischen in- und ausländischen Möbelproduzenten dürfte das Interesse an der Messe weiter steigern.

 

Otto Group vermeldet Erfolgsmeldung

Der Möbelmarkt ist heiß umkämpft und wöchentlich schicken sich neue Mitbewerber an den Branchenprimus Ikea von Thron zu stoßen. Zuletzt machte der Onlinehändler Home24 Schlagzeilen, indem er angab den Online Möbelhandel revolutionieren zu wollen.

Im Windschatten der großmutigen Ankündigungen hat die Otto Group schon vor einigen Wochen gemeldet, den Geschäftsbereich Online-Handel weiter ausbauen zu wollen. Auf der heutigen Pressekonferenz stellte man den eigenen Erfolg deutlich heraus. Der Vorstandsvorsitzende Hans-Otto Schrader gab an, dass man im vergangenen Geschäftsjahr mit mehr als einer Milliarde Umsatz im Möbelhandel ein sehr gutes Ergebnis erreicht habe. In der D-A-CH-Region sei man sogar Marktführer. Dieser Erfolg beruhe vor allem darauf, dass man die gesamte Wertschöpfungskette abdecke. So habe man mit dem Hermes Einrichtungs-Service eine Lösung gefunden, mit der die Montage und Lieferung von Großmöbeln problemlos abgewickelt werden könne. Damit würde sich die Otto Group von den anderen Mitbewerber deutlich abgrenzen. Auch mit der Weißware Privileg habe man in Zusammenarbeit mit Whirlpool eine Marke entwickelt, die zum positiven Gesamtergebnis einen beträchtlichen Anteil beiträgt.

In einem Ausblick gab Schrader an, dass man im Möbelonline-Handel weiter wachsen wolle. Konkrete Schritte seien aber noch nicht gefasst. Eine Möglichkeit stelle der Aufbau weiterer Nischenportale wie Schlafwelt.de dar. Nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden habe sich das Portal bisher sehr positiv entwickelt.

 

 

Amazon geht mit eigener Möbel-Kollektion online

Auf der Ambiente 2013 hat es sich angekündigt, nun ist es wahr geworden: Amazon macht Ernst beim Möbelverkauf. In der Sparte Gartenmöbel hat Amazon seine Eigenmarke Strathwood ins Sortiment integriert und bietet nun nach eigenen Aussagen qualitativ hochwertige, beutzerfreundliche und elegante Outdoor-Möbel an. Die Marke, die in den USA schon größeren Erfolg feierte, soll nun auch den deutschen Möbelmarkt aufrollen.

Die Kollektionen sind exklusiv bei Amazon erhältlich und reichen vom einfachen Sonnenschirmständer bis zur noblen Sitzkombination. Mit den Möbeln wolle man vor allem die große Nachfrage nach Outdoor-Möbeln stillen, die von ihrem Material und ihrer Robustheit her unbeschadet die klimatischen Bedingungen überstehen, aber den Lifestyle einer Inneneinrichtung vermitteln. Der Wunsch vieler Kunden bestehe darin, die Außenbereiche ihrer Wohnung als Erweiterung des Innenraums zu sehen, weshalb dieser Bereich auch mit formschönen Einrichtungsstücken ausgestattet sein soll.

 

 

Möbel Boss eröffnet 2013 die 100. Filiale

2013 wird der Möbel-Discounter Möbel-Boss die einhundertste Filiale eröffnen. Bisher existieren in Deutschland 96 Filialen, die sich im Nordosten und Nordwesten des Landes konzentrieren. Neben den Markt in Leipzig, der im Zuge des Porta-Neubaus an diesem Standort eröffnet wird, entstehen weitere Niederlassungen in Lüneburg, Zella-Mehlis und Neu-Wulmstorf. Damit hätte das Mitglied der Porta-Gruppe die Marke von einhundert Filialen geknackt. 2014 soll dann ein weiterer Markt in Freiberg eröffnen.

Allerdings haben die wirtschaftlichen Kennzahlen des laufenden Geschäftsjahres bei Möbel-Boss noch nicht das Niveau erreicht, welches man zum gleichen Zeitpunkt 2012 erreicht hatte. Die Marketing-Kampagne mit der Kunstfigur Cindy aus Marzahn laufe hingegen sehr zufriedenstellend und beflügele den Online-Verkauf, der ohnehin einen beträchtlichen Anteil zur Bilanz des Discounters beitrage.

Möbel-Boss, das zur Porta-Gruppe gehört, trägt damit entscheidend zum wirtschaftlichen Erfolg der Gruppe bei. 2012 lag das Gesamtergebnis bei 1,3 Mrd. Euro. Damit könne die Gruppe in diesem Jahr in neue Bereiche investieren. Davon werde auch Möbel-Boss profitieren, so die Überlegungen der Marktstrategen. Mit den weiteren Markteröffnungen sehe man sich bestens gerüstet in den verbliebenen Quartalen das positive Ergebnis des letzten Jahres wiederholen zu können.

Alno erweitert finanziellen Spielraum

Mit einer 45 Millionen starken Unternehmensanleihe will der Küchenhersteller Alno seinen Investitionsrahmen erhöhen. Bei einer Laufzeit von fünf Jahren wird die Anleihe mit 8,5 Prozent verzinst, wie heute Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig beschlossen. Der Investor SE Swiss Entrepreneur hat schon im Vorfeld bekannt gegeben, dass er 8,1 Prozent der ausgegebenen Anteile erwerben will. Damit wäre der Finanzdienstleister aus der Schweiz mit einer gezeichneten Anleihe in Höhe von 15 Millionen einer der Hauptinvestoren.

Mit der Finanzspritze sollen Investitionen in Wachstumsmärkten wie Russland, China oder den USA gestemmt werden. Des Weiteren soll das Geld für Investitionen im inländischen Produktionsprozess und für den Ausgleich von Verbindlichkeiten eingesetzt werden. Auch sind Übernahmen im kleinen und mittleren Bereich nicht ausgeschlossen.

Die Ratingagentur Scope Ratings bewertet die Anleihe mit B-, was für Privatanleger stabile Aussichten im mittleren Risikobereich verspricht. Anleger in Österreich, Luxemburg und Deutschland können die Papiere im Zeitraum vom 29. April bis 10. Mai zeichnen.  Sollte die Nachfrage höher ausfallen, wird die Zeichnungsfrist an dem Tag gestoppt, an dem die Überzeichnung eingetreten ist. Eine Neuauflage bzw. Erhöhung des Kontingents ist nicht vorgesehen.

Aufsichtsratsvorsitzender Henning Giesecke zeigt sich mit der Entwicklung des Unternehmens zufrieden. Im letzten Jahr habe man die Restrukturierung des Unternehmens mit einem neuen Kapitalkonzept erfolgreich vorangetrieben. Nunmehr stehe die Umsetzung einer erfolgreichen Wachstumsstrategie an.

Möbelmanufaktur Pedrali trotz Wirtschaftskrise erfolgreich

Auf der wichtigsten Möbelmesse der Welt, der Mailänder Salone del Mobile ist das Unternehmen aus dem italienischen Bergamo mit zehn Ausstellungsneuheiten vertreten. Obwohl die Produktentwürfe selten dem Massengeschmack entsprechen und innovative Fertigungstechniken sowie ästhetische Neuerungen vereinen, verlassen täglich 4500 Stühle die Produktionshallen Pedralis.

In Italien schließen die Möbelfabriken ihre Pforten, nur Pedrali scheint dem Trend zu widerstehen. Der Erfolg beruht natürlich auch auf der Geschäftsstrategie des Unternehmens. Im Gegensatz zu anderen Ausstellern der Messe, können die Kunden sich bei Pedrali sicher sein, dass die gezeigten Produkte nicht nur Visionen bleiben, sondern auch tatsächlich produziert werden. Pedrali schafft die Nachfrage und wartet nicht auf die Kunden. Zum anderen wird der Umsatz des Unternehmen zu 80 Prozent vom Unternehmensbereich Objekteinrichtung getragen.In Bibliotheken, Büros, Hotels und Restaurants stehen die charmanten Stühle und Tische.

Pedrali ist auch einer der wenigen Möbelhersteller, der in Italien auf eigenen Anlagen produziert. Während alle anderen italienischen Manufakturen ihre Produktion nach Asien ausgelagert haben um Kosten zu sparen, glaubt die Geschäftsführung an das Label „Made in Italy“. Soviel Zuversicht scheint auf den Markt abzufärben. Um gut 20 Prozent wuchs das Geschäft in den letzten Jahren – in einem nicht leichten Markt der Premiumprodukte.

Neben Kunststoff vertraue man in der Produktion hochwertigen Holzmaterialien. Buche ist dabei ein absolutes No-Go. Pedrali setzt auf Eiche, Nussbaum oder Esche aus nachhaltiger Forstwirtschaft.